Asiatische Sprachen

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Das Chinesische ist die Sprache mit den meisten Muttersprachlern auf der Welt. Insgesamt sprechen etwa 1,2 Milliarden Menschen weltweit Chinesisch. Gleichzeitig ist China eine der bedeutendsten Wirtschaftsmächte unserer Zeit und ein wichtiger Absatzmarkt für die deutsche Wirtschaft. Deshalb ist auch der Bedarf an professionellen Chinesisch-Übersetzungen groß. Allerdings stellen die chinesische Sprache und Kultur deutsche Unternehmen vor massive Herausforderungen. Ohne einen professionellen Übersetzungsservice kommt es schnell zu Verständigungsproblemen, die erhebliche negative Auswirkungen haben können – im schlimmsten Fall das Scheitern von Geschäftsbeziehungen. Mit A.C.T., Ihrem Übersetzungsbüro für Fachübersetzungen beugen Sie diesem Szenario vor. Als moderner Online-Übersetzer bieten wir Ihnen erfahrene Muttersprachler für jeden Bedarf, auch kurzfristig.

Auf dem indischen Subkontinent existieren schätzungsweise mehr als 1.500 Einzelsprachen. Darunter fallen 15 regionale Hauptsprachen mit jeweils über 20 Millionen Sprechern. Im Vielvölkerstaat Indien ist neben Englisch Hindi die offizielle Amtssprache – in der indischen Verfassung werden außerdem weitere 21 Sprachen anerkannt, die regional als Amtssprache dienen können. Die Amtssprache in Pakistan ist – neben Englisch – Urdu, in Bangladesch Bengali, Singhalesisch auf Sri Lanka.

Die indischen Sprachen lassen sich vier Sprachfamilien zurechnen: Am weitesten verbreitet sind indoarische Sprachen, die zum indoiranischen Zweig der indogermanischen Sprachgruppen gehören. Die Zahl ihrer Sprecher wird auf über 400 Millionen geschätzt. Die zweitgrößte Sprachengruppe sind dravidische Sprachen, die von ungefähr 150 Millionen Menschen gesprochen werden; sie bilden eine eigene Sprachfamilie mit rund 25 Sprachen. Eine Vielzahl von Mundarten kann der austroasiatischen Sprachfamilie (Munda- und Mon-Khmer-Sprachen, rund sechs Millionen Sprecher) und der sinotibetischen Sprachfamilie (tibetobirmanische Sprachen, wenige hunderttausend Sprecher) zugeordnet werden.

Die indoarischen Sprachen haben eine lange literarische Tradition; besonders bedeutend ist auf diesem Gebiet das altindische Sanskrit und das nur noch schriftlich überlieferte Vedisch als älteste indoarische Sprache (rund 1500 v. Chr.). Die zahlreichen unterschiedlichen indischen Schriften entwickelten sich alle aus der Brahmi-Schrift; es sind durchweg „Abugidas“ – eine Mischform zwischen Silbenschrift und Buchstabenschrift -, die von links nach rechts geschrieben werden.

Die indonesische Sprache, „Bahasa Indonesia“, ist die Amtssprache des Inselstaats Indonesien und wird dort von rund 162 Millionen Menschen gesprochen. Sie ist eine Form der malaiischen Sprache, „Bahasa Melayu“, die Amtssprache in Malaysia, Singapur und Brunei ist und auf der Malaiischen Halbinsel von rund 12 Millionen Menschen gesprochen wird. Beide Sprachen unterscheiden sich kaum voneinander, auch wenn sie heute als Einzelsprachen gelten. Sie weisen sowohl arabische, indische (Sanskrit) und europäische, hier insbesondere niederländische Einflüsse auf. Das Indonesische und Malaiische sind leicht erlernbare Sprachen, die sich stark von anderen asiatischen Sprachen unterscheiden. Es sind keine Tonsprachen, die Aussprache ist einfach geregelt, geschrieben wird in lateinischer Buchstabenschrift. In der Grammatik gibt es weder Fälle noch komplizierte Zeitformen. Substantive, Personalpronomen und Verben werden nicht gebeugt.

Allein in Indonesien leben über 300 verschiedene Völker überwiegend malaiischer, aber auch melanesischer und polynesischer Herkunft; es gibt auch eine chinesische Minderheit, die überwiegend auf Java lebt. Entsprechend vielfältig sind die auf dem Malaiischen Archipel gesprochenen Sprachen, die zum Teil große Unterschiede aufweisen.

Die Bezeichnung „Indonesische Sprachen“ wird heute nicht mehr verwendet. Die gemeinten Sprachen werden mittlerweile – außer den Mundarten Ostindonesiens und Taiwans – als westmalaiopolynesische Sprachen bezeichnet, zu denen das Malagasy, die Bahasa Indonesia, die malaiische und javanische Sprache, Sundanesisch, Maduresisch, Balinesisch, Cham und Tagalog gehören, außerdem das Palau auf den Palauinseln und Chamorro auf den Marianen. Die malaiopolynesichen Sprachen wiederum gehören zur austronesischen Sprachfamilie, die von Madagaskar über den Malaiischen Archipel und Neuguinea bis zur Osterinsel und von Formosa (Taiwan) bis Neuseeland reicht und weit über 700 Sprachen umfasst.

Die japanische Sprache ist die Amtssprache Japans, dort wird sie von rund 121 Millionen Menschen gesprochen. Auch in den USA, in Brasilien und auf den Palauinseln leben japanischsprachige Menschen; insgesamt wird die Zahl der Sprecher auf 127 Millionen geschätzt.

Die linguistische Einordnung der japanischen Sprache ist umstritten: Da sie grammatikalisch dem Koreanischen ähnelt, könnte sie eine altaische Sprache sein – auf der anderen Seite ist sie lautlich eher den austronesischen und austroasiatischen Sprachen zuzuordnen. Mit der Sprache der Ryukyu-Inseln ist sie so eng verwandt, dass diese von der Forschung zum Teil als japanischer Dialekt angesehen wird. Doch die Sprache der Ryukyu-Inseln ist ebensowenig einzuordnen wie das Japanische, beide werden als „japonische Sprachen“ bezeichnet.

Japanisch ist eine agglutinierende Sprache – das heißt, dass Wortbeziehungen über angehängte Silben (Suffixe) ausgedrückt werden. Eine grammatikalische Besonderheit ist ein „Soziativ“, der Geschlechts-, Rang- und Standesunterschiede anzeigt – parallel dazu gibt es zahlreiche Wörter der Ehrerbietung und Höflichkeit. Silben werden in der Regel offen gesprochen und durch unterschiedliche Tonhöhen betont, Japanisch ist jedoch keine „Tonsprache“. Es kennt fünf Vokale und 19 Konsonanten. Der Wortschatz enthält zahlreiche chinesische und seit 1945 vermehrt englische und europäische Lehnwörter. Die japanische Schrift hat sich aus den chinesischen Schriftzeichen zu einer eigenen Silbenschrift mit rund 2.000 Zeichen entwickelt und wird in senkrechten Zeilen von rechts nach links geschrieben. Verwendet wird zum Teil auch eine lateinische, rechtsläufige Buchstabenschrift mit waagrechten Zeilen.

Die koreanische Sprache wird in Nord- und Südkorea von rund 70 Millionen, in China, Japan und den USA von weiteren acht Millionen Menschen gesprochen. Koreanisch ist Amtssprache in Nord- und Südkorea sowie in Yanbian, einem autonomen Bezirk Chinas. Die linguistische Einordnung ist nicht ganz geklärt, die Forschung tendiert dazu, die koreanische Sprache zu den altaischen Sprachen zu zählen. Sie steht der japanischen Sprache grammatikalisch und in der Betonung sehr nahe, eine Verwandtschaft ist jedoch sehr umstritten.

Koreanisch ist eine agglutinierende Sprache, in der Wortbeziehungen durch angehängte Silben (Suffixe) ausgedrückt werden. In der Grammatik fehlen Genus, Numerus und Artikel, es gibt keine Beugung der Fälle, was dem Koreanischen einen isolierenden Charakter verleiht. Als Besonderheit hat es mit dem Japanischen den sogenannten „Soziativ“ gemeinsam, der Geschlechts-, Rang- und Standesunterschiede anzeigt, und eine Vielzahl von Wörtern, die Höflichkeit und Ehrerbietung bezeugen. Es gibt zehn Vokale und 19 Konsonanten, Silben werden offen und geschlossen gesprochen. Der Wortschatz ist reich an chinesischen Entlehnungen, in neuerer Zeit werden auch englische Lehnwörter übernommen.

Seit dem 15. Jahrhundert gibt es eine eigene koreanische Schrift, jedoch wurde bis in das 19. Jahrhundert die chinesische Schriftsprache weiter gepflegt. Heute wird Koreanisch sowohl mit dem koreanischen Alphabet als auch mit chinesischen Schriftzeichen geschrieben; außerdem gibt es eine offizielle lateinische Umschrift.

Die vietnamesische Sprache ist die Amtssprache Vietnams. Sie wird dort von rund 66 Millionen Menschen gesprochen, weltweit hat sie circa 68 Millionen Sprecher. Ob sie der austroasiatischen oder sinotibetischen Sprachgruppe entspringt, war lange umstritten; die neuere Forschung ordnet sie am ehesten den Mon-Khmer-Sprachen und damit der austroasiatischen Sprachfamilie zu.

Vietnamesisch ist eine sogenannte isolierende Sprache: Es gibt keine Beugung der Wörter. Außerdem ist es monosyllabisch – das heißt, dass jede Silbe ihre eigene Bedeutung hat und neue Wörter entstehen, indem einzelne Silben untereinander kombiniert werden. Phonetisch gleiche Silben werden darüber hinaus durch sechs Silbentöne unterschieden und erhalten so eine jeweils andere Bedeutung: Die vietnamesische Sprache ist also – wie das Thai und das Chinesische – eine „Tonsprache“. Es gibt einen nördlichen, einen zentralen und einen südlichen Dialekt. Die einheitliche Nationalsprache ist aus dem nördlichen Dialekt, der sich um die Hauptstadt Hanoi zentriert, entstanden.

Das Vietnamesische ist stark von chinesischen Einflüssen geprägt: Bis zum beginnenden 20. Jahrhundert wurden in Vietnam beide Sprachen gleichermaßen verwendet – das Chinesische allerdings überwiegend als Schrift- und Verwaltungssprache. Die vormals verwendeten chinesischen Schriftzeichen wurden 1910 durch eine lateinische Buchstabenschrift abgelöst, die mittels Sonderzeichen die Töne im Schriftbild wiedergibt. Das heutige Vietnamesisch enthält neben vielen chinesischen auch englische und – bedingt durch die Kolonialzeit – zahlreiche französische Lehnwörter.

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